Fachinformation
Wärmebrücken – und was man dagegen tun kann

Wärmebrücken sind Stellen an der Gebäudehülle, an denen die Wärme von innen schneller nach draußen entweicht als in gut gedämmten Bereichen. Die Folgen:

  • Wärmeverlust treibt die Heizungskosten in die Höhe
  • Bauschäden durch Feuchtigkeit, Durchnässung und Schimmel
  • Ungesundes Raumklima durch Schimmelpilzbefall

WIE ENTSTEHEN WÄRMEBRÜCKEN?

Wärmebrücken sind örtlich begrenzte Stellen, an denen sich mehr Wärme nach draußen verflüchtigt als in anderen Bereichen. Ist es draußen kalt, ist die Oberflächentemperatur innen im Bereich der Wärmebrücke niedriger als im restlichen Bauteilbereich. Damit besteht die Gefahr, dass der Taupunkt unterschritten wird und Feuchtigkeit die Bausubstanz schädigt.

AUSPRÄGUNGEN VON WÄRMEBRÜCKEN:

1. Geometrische Wärmebrücken

Wegen der Form der wärmeübertragenden Fläche kommt es zu einem „Kühlrippeneffekt“: Die wärmeabgebende Fläche ist größer als die wärmeaufnehmende. Dies ist beispielsweise bei einer Außenecke der Fall.

2. Konstruktive Wärmebrücken

Räumlich begrenzte Störstellen, die in den Bauteilkonstruktionen ihre Ursache haben. Dieser Effekt macht sich oft bei Fensterstürzen, Rollladenkästen, Fensterrahmen, Decken- und Wandanschlüssen bemerkbar.

WIE LASSEN SICH WÄRMEBRÜCKEN ERKENNEN?

Mit einer Thermografiekamera lassen sich Wärmebrücken sichtbar machen. Sie reagiert auf Wärme und stellt unterschiedliche Temperaturen in farblichen Abstufungen dar: Wärmere Bereiche erscheinen in Farbtönen von Pink über Rot bis Gelb, kühlere Oberflächen in den Farben Grün oder Blau.

WIE LASSEN SICH WÄRMEBRÜCKEN VERMEIDEN?

  • Bei der Dämmung sollte man besonderes Augenmerk auf Detailanschlüsse wie Fensterbänke, Fensterläden, Geländer, Vordächer und Regenrinnen legen.
  • oft sind Befestigungseisen Ausgangspunkte für die Bildung von Wärmebrücken.
  • Ein zu geringer Dachüberstand führt oft trotz Dämmung zu Feuchtigkeit
  • und feuchte Bausubstanz leitet Wärme besser als trockene. In solchen Fällen müssen Ortgang und Traufe des Dachs verlängert werden, bevor man die Dämmmaßnahmen in Angriff nimmt.  
  • Ungedämmte Sockel können ebenfalls zu Wärmebrücken führen. Statt jedoch aufwändig Sockel und die Außenwand des Kellers zu dämmen, sollte man prüfen, ob es möglich ist, die Außenwanddämmung bis zur Erdgeschossdecke hochzuziehen. Diese Methode ist sehr effektiv, aber deutlich kostengünstiger.
  • Bei der Innendämmung ist darauf zu achten, dass die Dämmung durch eine sogenannte Dampfsperre gut vor Raumfeuchte (z. B. durch Duschen oder Kochen) geschützt ist. Dampfsperren sind nur bei Innendämmung notwendig, wie sie oft bei Gebäuden mit denkmalgeschützten Fassaden zum Einsatz kommt.

So erkennen Sie Feuchtigkeit in der Bausubstanz 

  • Muffiger Geruch
  • Feuchter Boden im Keller
  • Weißlich-gelbe oder dunkle Verfärbungen an den Wänden
  • Salzartige Ablagerungen
  • Lockere, sandige Fugen
  • Abplatzender Innenputz
 
 
 
 
 

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