Fachinformation
EnEV 2009 - Was ist neu?

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) enthält die Vorgaben, die erfüllt werden müssen, um den Forderungen des Energieeinspargesetzes (EnEG) gerecht zu werden. Das Ziel ist, den Energieverbrauch in Wohn- und Bürogebäuden nachhaltig zu senken. Folgende Regelungen gelten seit 2009:

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  • Der maximale Primärenergiebedarf von Neubauten muss um 30 Prozent niedriger sein als vorher. Die Wärmedämmung der Gebäudehülle muss um durchschnittlich 15 Prozent effizienter sein.
  • Wer einen Altbau sanieren will und dabei größere bauliche Eingriffe an Fassade, Fenstern oder am Dach vornehmen möchte, muss um etwa 30 Prozent strengere Bauteilanforderungen erfüllen oder den Jahres-Primärenergiebedarf auf das 1,4-Fache eines vergleichbaren Neubaus reduzieren.
  • Altbauten, für die keine Sanierung vorgesehen ist, müssen bis 2011 mit einer Dämmung des Dachs oder der obersten begehbaren Geschossdecke nachgerüstet werden. Der Wärmedurchgangskoeffizient der Dämmung darf neuerdings höchstens 0,24 Watt/m²K (Watt pro Quadratmeter und Kelvin) betragen. Wer die Immobilie selbst bewohnt, ist nicht zur Nachrüstung verpflichtet.
  • Elektrische Speicherheizungen, die mehr als 30 Jahre alt sind und allein größere Gebäude beheizen, müssen ab dem 01.01.2020 nach und nach außer Betrieb genommen werden. Betroffen sind von der Regelung Wohngebäude mit mehr als sechs Wohneinheiten sowie alle anderen Gebäude mit einer Nutzfläche ab 500 Quadratmetern. Erfüllt das Gebäude die Anforderungen an das Wärmedämmniveau nach der Wärmeschutzverordnung von 1995, entfällt diese Pflicht. Dasselbe gilt, wenn der Austausch der Heizungsanlage auch bei Inanspruchnahme von Fördermitteln unwirtschaftlich wäre oder öffentlich-rechtliche Bestimmungen den Einsatz von elektrischen Speicherheizungen vorschreiben.
  • Seit der EnEV 2009 sind Unternehmererklärungen vorgeschrieben, in denen ausführende Unternehmen gegenüber dem Eigentümer bestätigen, dass bei allen Modernisierungsmaßnahmen die EnEV eingehalten wurde. Auf Verlangen muss die Unternehmererklärung auch zuständigen Behörden vorgelegt werden.

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Wärmegesetz für Neubauten

Das Wärmegesetz verpflichtet Bauherren dazu, bei der Wärmeversorgung auf regenerative Energien zu setzen oder andere klimaschonende Maßnahmen zu ergreifen. So ist es beispielweise möglich, das Gebäude stärker zu dämmen, als es die EnEV vorschreibt. Alternativ kann Wärme auch aus Fernwärmenetzen einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage bezogen werden.

 
 

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